Kinder der Finsternis

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 Bel`akor der dunkle Meister

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Skolkar Zorn des Nordens
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BeitragThema: Bel`akor der dunkle Meister   Sa Okt 04, 2008 5:18 pm

Be'lakor, der dunkle Meister

Jetzt, wo sich das Reich des Chaos weit erstreckt und sich Magie in unsichtbaren Wellen über das Land ergießt, wird die Bedrohung durch den Dämonen wesentlich ernster. Legionen unnatürlicher Wesen brechen aus ihrem andersweltlichen Reich, ihre Furcht einflößenden Stimmen erklingen in Lobgesängen an ihre Meister, und die uralten Kampfschreie, ihr unheiliges Gebrüll und Gebelle reicht aus, um Menschen nur durch das Zuhören in den Wahnsinn zu treiben.

Dergestalt war die Macht Be’lakors, zumeist als der Dunkle Meister bekannt, auch wenn er im Laufe der Jahrhunderte und in verschieden Ländern unter vielen Namen und Titeln bekannt war. Be’lakor war der erste Dämonenprinz des Chaos, doch seine Arroganz wandte sich gegen ihn, und Tzeentch verfluchte ihn zu Jahrtausenden gestaltloser, wahnsinnig machender Existenz. Wo sich Be’lakor einst als würdig erachtet hatte, die Legionen der Götter in ihrem finalen Kampf um die Welt anzuführen, war er nun dazu verdammt, die sterblichen Auserwählten der Götter zu krönen. Sein Herz kochte vor Eifersucht und Wut über den Verrat.

Dieser Fluch wurde bei der Krönung Archaons aufgehoben und Be’lakor erfreute sich seiner Freiheit. Der Dunkle Meister, ein Wesen aus Schatten und Entsetzen, beschwor ein gewaltiges Portal herauf, aus dem seine uralten Armeen hervorbrechen konnten, begleitet vom wilden Schmettern der Hörner und gutturalen Triumphschreien. Archaons Vorstoß folgend, trieb Be’lakor seine Legionen südwärts, in die Länder der Menschen.

Es war ein bestimmter Ort in den kalten, gefrorenen Landen nördlich von Kislev, der Be’lakor anzog, und bei seiner Ankunft erkannte er, dass es das Schlachtfeld war, auf dem Volkmar der Grimmige dem Auserwählten begegnet war. Gefrorene Kadaver übersäten das blutige Feld, halb gefressen von Krähen und Ratten. Und in der Mitte dieser tödlichen, reglosen Szene erspähte er den Kriegsaltar des Großtheogonisten, sein Gestell zerbrochen und die Abbildungen Sigmars in den blutigen, gefrorenen Schlamm geworfen. Unter dem zerstörten Streitwagen lag der Körper Volkmars, gefroren in seinem letzten, qualvollen Todeskampf; eine klaffende Wunde zog sich quer über seiner Brust, und die zerbrochenen Überreste des Jadegreifen lagen zu seinen Füßen.

Ein Mittel erkennend, seine Überlegenheit gegenüber Archaon zu stärken, beschwor Be’lakor uralte magische Kräfte und legte seine Hand auf die Brust des Großtheogonisten. Dunkle Energien strömten von dem Dämonenprinzen in Volkmar hinein, und mit einem schauderhaften Schrei wurde die Seele des Großtheogonisten zurück in seinen Körper gezogen.


Be'lakor, der dunkle MeisterHeftige Schmerzen durchströmten Volkmar, als der erste Atem in seine Lungen drang und seine Augenlider sich zuckend öffneten. Selbst der Glaube des mächtigen Volkmar wurde auf eine harte Probe gestellt, als er die schreckliche Erscheinung erblickte, die vor ihm stand. Er konnte fühlen, wie die Besudelung der Chaosmagie durch seine Glieder, sein Herz und seinen Verstand sickerte. Be’lakor ließ den Theogonisten an die Armeestandarte seiner Legion ketten, von wo aus die qualvollen Verwünschungen und Wehklagen des Priesters gehört und sein sich krümmender Körper gesehen werden konnte. Während Archaon den Anführer der Kirche des Sigmar nur getötet hatte, trachtete Be’lakor danach, Volkmar körperlich und geistig ein Leben lang zu foltern. Er würde ihn gebrochen und weinend sehen, erleben, wie er die Götter für seine falschen Wege um Vergebung bat. Sein Leben gehörte bereits den dunklen Mächten des Chaos, und es befriedigte Be’lakor, die grausamen Gedanken zu schüren, die den Priester so lange quälen würden, bis sein Verstand schließlich durch sie brach.

Mit seiner unheiligen Standarte, die an der Spitze seiner Legion wehte, wandte sich Be’lakor erneut gen Süden, zufrieden mit diesem kleinen Sieg über seinen Rivalen. Wenn Middenheim fallen würde, dann sicher nicht durch die Hände des Emporkömmlings Archaon, sondern durch seine eigenen mächtigen Taten. Er würde der wahre Auserwählte der Götter sein und wieder in ihrer Gunst stehen, so wie es ihm in den vergangenen dreitausend Jahren vorherbestimmt gewesen war.Mit seiner unheiligen Standarte, die an der Spitze seiner Legion wehte, wandte sich Be’lakor erneut gen Süden, zufrieden mit diesem kleinen Sieg über seinen Rivalen. Wenn Middenheim fallen würde, dann sicher nicht durch die Hände des Emporkömmlings Archaon, sondern durch seine eigenen mächtigen Taten. Er würde der wahre Auserwählte der Götter sein und wieder in ihrer Gunst stehen, so wie es ihm in den vergangenen dreitausend Jahren vorherbestimmt gewesen war.
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